Man schrieb das Jahr 1916, als sich das Geb Inf Rgt im Aktivdienst befand. Damals wurden die ersten primitiven Versuche für das Militärskifahren gemacht.
Am Sonntag, den 28. Februar 1916, als sich ein paar Soldaten auf Urlaub befanden, stiegen einige Grunder mit den Skis auf das Wallegghorn. Nach der Rückkehr beschloss man, falls Interesse da wäre, einen Skiclub zu gründen. Auf ein Inserat im Anzeiger hin fanden sich auch am 18. März eine Gruppe junger Leute zusammen und voll Begeisterung wurde der Skiclub Grund gegründet, ein Vorstand gewählt und Statuten aufgestellt. An dieser Gründungsversammlung waren 14 Grunder mit dabei: Gottfried Kübli, Felix Dupertuis, Karl Annen, Karl Reichenbach, Armin Hauswirth, Ernst Hählen, Arnold von Grünigen, Adolf Reichenbach, Hermann Reichenbach, Hermann Kübli, Viktor Reichenbach, Robert Marti, Hans Marti und Albert Marti.
Im Protokoll der Versammlung vom 7. Dezember 1940 sind folgende Zeilen zu lesen: Auf Anfrage um Eintritt einiger Fräulein wurde der Beschluss gefasst, diese unter gleichen Bedingungen wie Männer aufzunehmen. Die ersten Grunderinnen im Skiclub: Flora von Grünigen, Martha von Grünigen, Trudi Marti, Vreneli Marti, Flora Schwenter.
1945 wurde dem Beitritt von Auswärtigwohnenden noch nicht zugestimmt, 16 Jahre später konnten dann auch diese beitreten. Die Mitgliederzahl stieg zwar ständig, aber es ist den Klubverantwortlichen bisher gelungen, dank einem intensiven Vereinsleben eine grosse Familie zu bleiben. Erst 1964 beschloss der Skiclub, dem Berner-Oberländischen und dem Schweizerischen Skiverband beizutreten.
Sophie Reichenbach 1923, Alfred von Grünigen 1923, Hans Schwenter 1925, Adolf Reichenbach 1926, Robert Marti 1926, Karl Annen 1951, Emanuel Gehret 1946, Gabriel von Grünigen 1960, Ferdinand Hermenjat 1960, Emil Raaflaub 1964, Marcel Marti 1973, Felix Würsten 1973, Martin Gehret 1978 sen, Armin Reichenbach 1978, Emil Mösching 1978, Hans von Grünigen 1978, Hansruedi Sumi (Ehrenpräsident) 1983, Joseph Buchs 1990, Arthur Steffen 1990, Roland Steiner 1990, Traugott Walker 1990, Rudolf Stauffer 1993, Klaus Mösching 1995, Arnold Reuteler jun. 1999, Franz Zingre 2003, Hans Zeller 2005